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  • Christoph Willeke

Arbeit und Wirtschaft

Die aktuellen Krisen wie der Krieg in der Ukraine und die Corona Pandemie haben uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig ein starker Sozialstaat ist. Maßnahmen wie das Kurzarbeitergeld, aber auch die von der KfW bereitgestellten Überbrückungshilfen für Betriebe und Selbstständige haben viele Menschen in diesen schweren Zeiten unterstützt. Allerdings gab es auch Unternehmen, die in dieser Zeit Rückschläge erlitten haben. Der Weggang einiger Einzelhändler in den Innenstädten der Region führte zu Arbeitsplatzverlusten. Gleichzeitig gibt es einige Branchen wie das Gastgewerbe oder das Handwerk, die verstärkt durch die Krisen große Probleme haben, Fachkräfte zu finden. Einige stehen kurz davor, Ihren Betrieb aufzugeben, weil sie kein Personal mehr finden. Eine moderne Weiterbildungs- und Qualifizierungspolitik, neue Modelle und Ansätze zur Arbeitsflexibilität, aber auch Fragen zur Aufrechterhaltung beziehungsweise Neudefinition von Arbeits- und Sozialstandards sind nur einige Maßnahmen einer modernen Arbeitsmarktpolitik die Fachkräfte sichert und Unternehmen stärkt.



Um dem Fachkräftemangel langfristig entgegenzuwirken, muss vor allem auch die duale Berufsausbildung mehr in den Fokus rücken und Wertschätzung erhalten. Das System der dualen Berufsausbildung in Deutschland ist international hoch angesehen. Ich werde mich daher dafür einsetzen, dass dieses Bild auch im Inland gestärkt wird und die Bedingungen in der dualen Ausbildung verbessert werden.


Wir vergessen nicht, dass unsere Region im Herzen eine Industrieregion ist. Von unserer Chemieindustrie bis zu den kleinen, oft nachhaltigen Startups möchte ich Ansprechpartner sein und Türen öffnen, sprechen Sie mich gerne an. Die Quelle unseres Wohlstandes ist zu großen Teilen unsere Industrie, das werde ich nicht verkennen und ich werde mich für unseren Industriestandort stark machen. Die Spanne der Aufgaben reicht vom Fachkräftemangel bis hin zum klimaneutralen Umbau. Themen wie Wasserstoff als Energiespeicher möchte ich mitgestalten und Türen in den Ministerien öffnen, um zukunftsgewandte Investitionen zu fördern und auch überregional zu vernetzen.


Der Tourismus bietet in der Region Goslar vielen Menschen Arbeitsplätze und ist ein weiterer wichtiger Wirtschaftsfaktor. Er leistet einen erheblichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung, sorgt für Lebensqualität und trägt maßgeblich zum Erhalt von Infrastruktur im ländlichen Raum bei. Gerade während der Corona-Pandemie ist Urlaub in Deutschland wieder beliebter geworden. Der Klimawandel führt zu einem Umdenken bei den Menschen: lieber mit der Bahn oder dem Elektroauto in den Harz fahren statt weite Fernreisen. Diesen Trend werden wir nutzen und gemeinsam mit Verbänden und Kommunen den Harz und die Region Goslar als wachsende Tourismusregion weiter fördern und ausbauen.



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